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Initiative St. Clemens wird mit dem Pater Werenfried-Van-Straaten Preis des kirchlichen Hilfswerkes "Kirche in Not" geehrt 

Anerkennung für die Initiative St. Clemens Berlin. Am 13. April 2008 wurde auf dem 3. internationalen Kongress "Treffpunkt Weltkirche" des kirchlichen Hilfswerkes Kirche in Not die Sprecherin des Fördervereins der St. Clemens-Kirche Berlin e.V., Renate Wiegner, im Beisein des Bischofs von Eichstätt, Herrn Gregor Maria Hanke, OSB und des Weihbischofs von Köln, Herrn Dr. Heiner Koch, mit dem Pater Werenfried-Van-Straaten Preis geehrt. Die Preisverleihung stand unter dem Thema: Salz der Erde – Wie Christen das Land verändern, und stellte mit den drei diesjährigen Preisträgern - stellvertretend für engagierte Christen in der ganzen Republik - Initiativen von Privatpersonen vor, die sich aktiv und engagiert um die Pflege, Verkündigung und Verbreitung des Glaubens bemühen. Der Preis ist mit 1000 € dotiert und kommt in ganzer Höhe dem Förderverein zugute. Der Verein ist gleichwohl weiterhin dringend auf die Spenden angewiesen, um die Miete der Kirche und die Betriebskosten bezahlen zu können.

St. Clemens ist ein Beispiel neuen Zivilengagements und Bürgersinns. Das Engagement der Bürger wächst – als Gegenbewegung zur Individualisierung in der Arbeits- und Konsumwelt. Die Zahl der Stiftungen, auch vieler Bürgerstiftungen, nimmt seit Jahren stetig zu. In Zeiten des Wandels erkennen nicht nur immer mehr Bürger, was ihnen wichtig ist, sonder treten auch aktiv dafür ein. Die Sicherheit und die Dienste, welche die Kirche den Gläubigen durch ihr Seelsorgeangebot zur Verfügung stellt, von der Erhaltung der Gebäude über die Verwaltung bis hin zur Seelsorge durch Priester, Ordensleute und engagierte Laien, lassen vieles als selbstverständlich erscheinen. Den Wert der Dinge erkennt man erst bei ihrem Verlust, wenn etwa – wie im Fall von St. Clemens –  eine Kirche verkauft worden ist. Es setzt ein Umdenken ein, dass  In Zukunft wird man möglicherweise nicht mehr alle Leistungen der Kirche als Selbstverständlichkeit in Anspruch nehmen können. Es geht daher darum, „dass man nicht nur ein Gelegenheitskonsument sein darf, wenn man ein akutes Bedürfnis hat, sondern ein Mittragender sein muss". (Kardinal Schönborn)

St. Clemens wird durch das Gebet, die Liebe und die Opferbereitschaft vieler Menschen, nicht nur aus Berlin, sondern aus ganz Europa, aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar aus Spanien getragen. Die Kirche, die sie als Paten tragen, ist ihre Kirche, ein Haus Gottes, das mit viel Liebe und Hingabe gepflegt und erhalten wird. St. Clemens ist ein Beispiel, das Mut macht.

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