St. Clemens Newsletter Dezember 2010

"Das Volk, das im Dunkel lebt, / sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, / strahlt ein Licht auf." (Jesaja 9:1)
"Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben. (Jesaja 7:14)
"Aber du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen." (Micha 5:1)
Liebe Freunde der St. Clemens-Kirche!
„Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch Ihn geworden, aber die Welt erkannte Ihn nicht. Er kam in Sein Eigentum, aber die Seinen nahmen Ihn nicht auf. Allen aber, die Ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an Seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben Seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für Ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil Er vor mir war. Aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, Er hat Kunde gebracht.“ (Joh 1:9-18)
Mit diesen Worten beschreibt der Evangelist Johannes das Kommen des Herrn, das wir am Weihnachtsfest feiern. Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, der von Anfang war, ist und sein wird tritt aus der Ewigkeit heraus und hinein in Raum und Zeit. Gott kommt zu uns, ist bei uns, ist der Emmanuel und wird es in alle Ewigkeit sein. Er sucht die Gemeinschaft mit uns Menschen, um uns die ewige Gemeinschaft mit ihm durch die Erlösung von unseren Sünden zu schenken. Er kommt zu uns nicht als gleißender Feuerball oder als mächtige Erscheinung oder wie auch immer wir uns Gott in unserem begrenzten Möglichkeiten unseres Verstandes vorstellen. Er kommt als einer von uns. Er nimmt menschliche Gestalt, ja wird selbst ganz und gar Mensch. Und was für ein Mensch!
Jesus ist, wie Papst Benedikt sagt, der maßgebende Mensch, auf den unser aller Menschsein ausgerichtet ist, um in seine Eigentlichkeit gelangen. „Gott ist von nun an wirklich ein ‚Gott mit uns‘. Er ist nicht mehr der ferne Gott, den man irgendwie durch die Schöpfung hindurch und durch das Gewissen von weitem ahnen kann. Er ist in die Welt hereingetreten. Er ist der Nahe.“ (Papst Benedikt Weihnachten 2008) Er ist der Gott, mit dem wir reden, den wir anschauen, mit dem wir unseren Lebensweg gehen können. Und Gott kommt zu uns als ein Kind. Er hat nicht ein Machtwort gesprochen sondern den Weg der Ohnmacht gewählt, um uns nicht zu bezwingen, sondern um uns zur Umkehr und zur Einsicht zu führen und so von innen her zu verwandeln.
Gott kommt als Kind. Die Weihnachtsgeschichte handelt damit von der Demut dessen, der den Weg der Ohnmacht gewählt hat, um zu unserem Heil unser Herz zu gewinnen, wie von der Macht dessen, der die ganze Welt geschaffen hat und der kommen wird, die Welt zu richten – auch unser Richter.
„Das Zeichen Gottes ist seine Demut. Das Zeichen Gottes ist, daß er sich klein macht. Daß er zum Kind wird. Daß er sich anrühren läßt und um unsere Liebe bittet. Wie sehr würden wir Menschen ein anderes, mächtiges und unwidersprechliches Zeichen der Macht Gottes und seiner Größe wünschen. Aber sein Zeichen lädt uns zum Glauben und zur Liebe ein und gibt uns darum Hoffnung: So ist Gott. Er hat die Macht, und er ist die Güte. Er lädt uns ein, ihm ähnlich zu werden." Ja, darum wollen wir in dieser heiligen Nacht beten. Herr Jesus Christus, der du in Bethlehem geboren wurdest, komm zu uns. Tritt in mich, in meine Seele ein. Verwandle mich. Erneuere mich. Mache mich und uns alle aus Stein und Holz zu lebendigen Menschen, in denen deine Liebe gegenwärtig und die Welt verwandelt wird. “ (Papst Benedikt Weihnachten 2008)
Diese Demut Gottes, der sich ganz klein macht, um Emmanuel, Gott mit uns zu sein, und die uns mit seiner Geburt im Stall von Bethlehem aufleuchtet begegnet uns wieder im Geschenk der Allerheiligsten Eucharistie. Die Eucharistie, das Allerheiligste Altarsakrament - ist eine Person. Er ist es selbst, der unsichtbare Gott, der in Jesus Christus Fleisch geworden ist. Gott kommt in diese Welt und bleibt in dieser Welt in Fleisch und Blut, in Gottheit und Menschheit in seiner verborgenen eucharistischen Gegenwart. Es ist ebenso das Kind in der Krippe, wie die Herrlichkeit des auferstandenen und verherrlichten Christus, das uns im Geheimnis des Allerheiligste Alatrsakraments begegnet. Er lädt jeden von uns ein, einfach zu Ihm zu kommen. Lassen Sie die Sorgen, den Lärm und die Probleme des Alltags einfach hinter sich und setzen Sie sich einfach vor Ihm hin. Sie werden ganz bestimmt beschenkt und verwandelt werden. Und in der Stille werden Sie Ihm begegnen. Und in Ihm die Freude und den tiefen Frieden entdecken, den nur Gott selbst zu schenken vermag.
Gebetsmeinung des Heiligen Vaters:
1. Persönlicher Schmerz soll Menschen in Not helfen
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass die Erfahrung des eigenen Schmerzes Anlass ist, Situationen der Not und des Schmerzes zu verstehen, in denen sich viele Menschen befinden, die einsam, krank oder alt sind, und dazu anregt diesen großherzig entgegenzugehen.
2. Christus die Türen öffnen
Missionsgebetsmeinung
Dass die Völker der Erde Christus und seinem Evangelium des Friedens, der Geschwisterlichkeit und der Gerechtigkeit die Türen
Beten wir darüber hinaus auf Einladung des Heiligen Vaters gemeinsam für die Ausgießung der Barmherzigkeit Gottes und der
Geistesgaben der Heiligkeit und Stärke über der Kirche in unserem Land, in Irland und auf der ganzen Welt.
Unsere Termine zum Ausdrucken und Vormerken:
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Sa, 03.12. 19:30 Uhr |
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Holy Hour und eucharistische Lichterprozession |
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So. 05.12. 10:30 Uhr |
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Missa Solemnis, Lateinisches Hochamt |
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Fr. 03.12. – So. 05.12. |
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Exerzitien mit Pater John Cheriavely V.C. Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2) |
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Fr. 10.12. – So. 12.12 |
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Katechese / Predigtwochenenden mit Pater Dr. George Vadakkekara V.C. und Pater Tom Mulanjanany V.C. Kann Jesus Zeugnis über uns geben? |
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Fr. 17.12. – So. 19.12. |
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Immanuel – Gott ist mit uns |
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So. 19.12, 10:30 Uhr |
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Missa Solemnis, Lateinisches Hochamt |
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24.12. Heiligabend |
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Die Hl. Messe um 13.00 Uhr fällt aus |
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25.12. Hochfest der Geburt des Herrn |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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26.12. Fest der Heiligen Familie |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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27.12. - 30.12. 2010 |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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31.12. Hl. Papst Sylvester |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
1. Exerzitien mit Pater John Cheriavely V.C.
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Fr. 3.12. – So. 5.12. |
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Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2) |
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Fr. 10.12. – So. 12.12. |
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Kann Jesus Zeugnis über uns geben? |
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Fr. 17.12. – So. 19.12. |
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Immanuel – Gott ist mit uns |
3. Weihnachtsprogramm in St. Clemens
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24.12. Heiligabend |
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Die Hl. Messe um 13.00 Uhr entfällt |
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25.12. Hochfest der Geburt des Herrn |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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26.12. Fest der Heiligen Familie |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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27.12. - 30.12. 2010 |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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31.12. Hl. Papst Sylvester |
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13.00 Uhr Heilige Messe |
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4. Exerzitien-Jahresprogramm für das Jahr 2011
Das kommende Jahr 2011 erwartet Sie mit einem reichhaltigen Exerzitien- und Vortragsprogramm, das auf unserer Webseite zum Download bereit steht.
5. Holy Hour - Lichtervigil am 4. Dezember 2010
Das Licht unzähliger Kerzen erhellt das riesige Kirchenschiff von St. Clemens mitten im Herzen von Berlin. Die Clementiner, junge Katholiken in St. Clemens, laden zusammen mit den Vinzentinerpatres zur Holy Hour und Lichtervigil in St. Clemens ein.
Wie jeden ersten Samstag im Monat findet am Samstag, den 4. Dezember wieder unsere Holy Hour (Heilige Stunde) mit Lichtervigil statt. Unsere Lichtervigil ist ein besonderer Gebetsabend, mit einer Heiligen Messe - wie immer um 19:30 Uhr - und einer festlichen eucharistische Lichterprozession, an die sich eine Holy Hour, eine gestaltete eucharistische Anbetung mit Liedern und Meditationen aus der heiligen Schrift anschließt.
Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetpräsenz. Die Jugendvigil findet jeweils am Herz-Mariensamstag, also jeden ersten Samstag im Monat, statt.
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19:30 |
Heilige Messe |
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20:30 |
eucharistische Prozession, Segen, Katechese |
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21:00 |
Holy Hour - eucharistische Anbetung mit Liedern und Gebeten |
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24:00 |
Eucharistischer Schlußsegen |
6. Missa Solemnis - lateinisches Hochamt mit festlicher Orgelmusik am Sonntag, den 5. und 19. ezember jeweils um 10:30
Gloria in excelsis Deo - Ehre sei Gott in der Höhe! Dieser uralte Ruf zum Lobpreis Gottes steht am Beginn eines der ältesten Hymnen der Kirche. Seit dem 4. Jahrhundert erklingt dieser altchristliche Hymnus und er ist seit frühester Zeit Bestandteil der Liturgie der Kirche. Mit diesen Worten des Engelsgesangs wollen wir zwei mal im Monat ein besonders feierliches Hochamt in der Sprache unserer Kirche feiern (Novus Ordo). Hierzu erklingen gregorianische Choräle unserer Schola und die festliche Stimme unserer Orgel.
7. Tägliches Programm
Daneben bietet St. Clemens ein umfangreiches geistliches Programm:
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tägliche Heilige Messe 13 Uhr und 19:30 Uhr
jeden Tag feiern wir zwei Heilige Messen zu auch für Berufstätige günstigen Zeiten. Die Abendmesse wird täglich, auch werktags, von unserer Musikgruppe musikalisch begleitet.
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ewige eucharistische Anbetung
In St. Clemens ist der Herr in besonderer Weise 24 h gegenwärtig. Wir möchten sie einladen, in Seine Gegenwart zu kommen und Ihn gemeinsam mit uns anzubeten, einfach da zu sein, einfach in seiner Gegenwart zu sein.
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Gelegenheit zur Beichte, zum Gespräch, zur geistlichen Begleitung von 9-24 Uhr
Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jesaja 1:18) Gottes Barmherzigkeit ist ohne Grenzen. Er möchte uns uns ganz heilen, vor allem von der Krankheit unserer Seele, die uns von Gott und Seiner Liebe trennt, der Sünde. Deshalb besteht in St. Clemens täglich von 9 - 24 Uhr die Möglichkeit, Gottes vergebende Liebe im Sakrament er Versöhnung, im geistlichen Gespräch und in der geistlichen Begleitung zu erfahren.
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Barmherzigkeitsstunde um 15 Uhr
In der Todesstunde Jesu, um 15 Uhr kommen wir täglich mit unseren Patres zusammen, um die Gnadenstunde der Barmherzigkeit gemeinsam vor dem Herrn zu verbringen und für den Heiligen Vater, unseren Erzbischof, unser Bistum und unsere Stadt Berlin zu beten.
Wir wünschen Ihnen allen von Herzen Gottes reichen Segen!
Herzlich Ihr
Förderverein der St. Clemens-Kirche Berlin e.V.
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