St. Clemens Newsletter November 2010
"Wenn
ich gegangen
bin und einen
Platz für
euch
vorbereitet
habe, komme
ich wieder und
werde euch zu
mir holen,
damit auch ihr
dort seid, wo
ich bin. Und
wohin ich gehe
- den Weg
dorthin kennt
ihr."
(Joh 14:3 ff.)
"Danach
sah ich: eine
große
Schar aus
allen Nationen
und
Stämmen,
Völkern
und Sprachen;
niemand konnte
sie
zählen.
Sie standen in
weißen
Gewändern
vor dem Thron
und vor dem
Lamm und
trugen
Palmzweige in
den
Händen.
(Off. 7:9)
Liebe Freunde der St.
Clemens-Kirche!
mit dem Monat November treten
wir in einer
Zeit, die in
Vorbereitung
auf das
Weihnachtsfest
von einer
besonderen
Atmosphäre
der Besinnung
auf die
Vergänglichkeit
des irdischen
und die
Hoffnung auf
das ewige
Leben
geprägt
ist. In dieser
Zeit gedenken
wir in
besonderer
Weise unsere
Verstorbenen,
wir beten
für sie,
opfern in
besonderer
Weise die
Heilige Messe,
dass
stärkste
und
wirkmächtigste
Gebet
überhaupt
auf, in dem
Christus sich
selbst dem
Vater
darbringt und
für uns
eintritt. Mit
dieser ganz
besonderen
Zeit der
Besinnung
tritt uns ein
Geheimnis vor
Augen, das den
Kern des
christlichen
Glaubens
berührt:
das Geheimnis
von Tod
und Auferstehung,
das
Geheimnis von
Vergänglichkeit
und ewigem
Leben. Wir
glauben fest
und hoffen
zuversichtlich:
Wie Christus
wirklich von
den Toten
auferstanden
ist und
für immer
lebt, so
werden die
Gerechten nach
ihrem Tod
für immer
mit dem
auferstandenen
Christus leben
und er wird
sie am Letzten
Tag
auferwecken (KKK
989).
Denn der Tod
ist für
den Christ
nicht das
letzte Wort.
Gott
möchte
uns alle zu
sich in den
Himmel
führen.
Wir werden
verstehen
lernen, dass
das irdische
Leben im
Vergleich zum
ewigen Leben
sehr kurz
ist.
Vergessen wir
nicht, dass
wir hier auf
der Erde nur
Reisende auf
dem Weg zur
Ewigkeit sind,
und dass
unsere wahre
Heimat im
Himmel ist.
Deshalb lasst
uns heute
erneut
für Gott
entscheiden.
Aber
was ist
eigentlich Tod,
was ist Auferstehung,
was ist ewiges
Leben? Die
Kirche gibt
uns durch den
reichen Schatz
des Glaubens
Antwort auf
diese Fragen:
Der Tod ist das
Ende des
irdischen
Lebens.
Unser Leben
dauert eine
gewisse Zeit,
in deren Lauf
wir uns
verändern
und altern.
Unser Tod
erscheint wie
bei allen
Lebewesen der
Erde als
natürliches
Lebensende.
Dieser Aspekt
des Todes gibt
unserem Leben
etwas
Dringliches:
Das Wissen um
die
Sterblichkeit
kann uns daran
erinnern, dass
uns zur
Verwirklichung
unseres Lebens
nur eine
beschränkte
Frist zur
Verfügung
steht (KKK 1007). Der Tod ist Folge der
Sünde („Denn
der Lohn der
Sünde ist
der Tod,“
Röm
6:23). Als
authentischer
Ausleger der
Heiligen
Schrift und
der
Überlieferung
lehrt das
Lehramt der
Kirche, dass
der Tod in die
Welt gekommen
ist, weil der
Mensch
gesündigt
hat. „Durch
einen einzigen
Menschen kam
die Sünde
in die Welt
und durch die
Sünde der
Tod und auf
diese Weise
gelangte der
Tod zu allen
Menschen, weil
alle
sündigten“,
Rom 5:12).
Obwohl der
Mensch eine
sterbliche
Natur
besaß,
bestimmte ihn
der
Schöpfer
nicht zum
Sterben. Der
Tod
widerspricht
somit den
Ratschlüssen
Gottes, des
Schöpfers.
(„Denn Gott
hat den Tod
nicht gemacht
und hat keine
Freude am
Untergang der
Lebenden. Zum Dasein hat er alles
geschaffen und
heilbringend
sind die
Geschöpfe
der Welt. Kein
Gift des
Verderbens ist
in ihnen, das
Reich des
Todes hat
keine Macht
auf der Erde,
denn die
Gerechtigkeit
ist
unsterblich.
Die Frevler
aber holen
winkend und
rufend den Tod
herbei und
sehnen sich
nach ihm wie
nach einem
Freund; sie
schließen
einen Bund mit
ihm, weil sie
es verdienen,
ihm zu
gehören.“,
Weisheit 1:13 ff., „Ich habe doch
keinen
Gefallen am
Tod dessen,
der sterben
muss - Spruch
Gottes, des
Herrn. Kehrt
um, damit ihr
am Leben
bleibt.“ Hesek
18:32; „Habe
ich etwa
Gefallen am
Tod des
Schuldigen -
Spruch Gottes,
des Herrn -
und nicht
vielmehr
daran, dass er
seine
bösen
Wege
verlässt
und so am
Leben
bleibt?“,
Hesek 18:23).
Er hielt als
Folge der
Sünde in
die Welt
Einzug („Denn
Staub bist du,
zum Staub
musst du
zurück.“) (KKK 1008).
Der
Tod ist durch
Christus
umgewandelt
worden („Die
Gabe Gottes
aber ist das
ewige Leben in
Christus
Jesus“,
Röm,
6:23).
Auch
Jesus, der
Sohn Gottes,
hat den Tod,
der zum
menschlichen
Dasein
gehört,
erlitten.
Obwohl er vor
ihm
zurückschreckte,
nahm er ihn in
völliger
und freier
Unterwerfung
unter den
Willen seines
Vaters auf
sich. Der
Gehorsam Jesu
hat den Fluch,
der auf dem
Tod lag, in
Segen
verwandelt.
Der Tod ist
nicht mehr
derselbe, seit
Christus in
ihn
hinabgestiegen
und ihn
verwandelt
hat.
Durch Christus hat der
christliche
Tod einen
positiven
Sinn.
„Für mich
ist Christus
das Leben, und
Sterben
Gewinn" (Phil
1,21). Im Tod
ruft Gott den
Menschen zu
sich. Darum
kann sich der
Christ
ähnlich
wie Paulus
nach dem Tod
sehnen: „Ich
sehne mich
danach,
aufzubrechen
und bei
Christus
zu sein" (Phil
1,23). Um mit
Christus
aufzuerstehen,
muss man mit
Christus
sterben. Dazu
dazu ist es
notwendig,
„aus dem Leib
auszuwandern
und daheim
beim Herrn zu
sein" (2 Kor
5,8). Bei
diesem
„Aufbrechen"
(Phil 1,23),
beim Tod, wird
die Seele vom
Leib getrennt.
Sie wird am
Tag der
Auferstehung
der Toten
wieder mit
ihrem Leib
vereint
werden.
„Deinen
Gläubigen,
o Herr, wird
das Leben
gewandelt,
nicht
genommen. Und
wenn die
Herberge der
irdischen
Pilgerschaft
zerfällt,
ist uns im
Himmel eine
ewige Wohnung
bereitet"
betet die
Kirche in
ihrer
Totenliturgie.
Sie ermutigt
uns, uns auf
die Stunde des
Todes
vorzubereiten
die
Gottesmutter
zu bitten, „in
der Stunde
unseres Todes"
für uns
einzutreten
(Gebet „Ave
Maria") und
uns dem hl.
Josef, dem
Patron der
Sterbenden,
anzuvertrauen
(KKK 1014).
Der
Christ, der
sein Sterben
mit dem
Sterben Jesu
vereint,
versteht den
Tod als ein
Kommen zu
Jesus und als
Eintritt in
das ewige
Leben. Wenn
die Kirche
über dem
sterbenden
Christen zum
letzten Mal im
Namen Christi
die
Lossprechungsworte
gesprochen,
ihn zum
letzten Mal
mit einer
stärkenden
Salbung
besiegelt und
ihm in der
Wegzehrung
Christus als
Nahrung
für die
Reise
gespendet hat,
sagt sie zu
ihm mit
sanfter
Bestimmtheit:
„Mache
dich auf den
Weg, Bruder
(Schwester) in
Christus, im
Namen Gottes,
des
allmächtigen
Vaters, der
dich
erschaffen
hat, im Namen
Jesu Christi,
des Sohnes des
lebendigen
Gottes, der
für dich
gelitten hat,
im Namen des
Heiligen
Geistes, der
über dich
ausgegossen
worden ist.
Heute noch sei
dir im Frieden
deine
Stätte
bereitet,
deine Wohnung
bei Gott im
heiligen Zion,
mit der
seligen
Jungfrau und
Gottesmutter
Maria, mit dem
heiligen Josef
und mit allen
Engeln und
Heiligen
Gottes ...
Kehre heim zu
deinem
Schöpfer,
der dich aus
dem Staub der
Erde gebildet
hat. Wenn du
aus diesem
Leben
scheidest,
eile Maria dir
entgegen mit
allen Engeln
und Heiligen
... Deinen
Erlöser
sollst du
sehen von
Angesicht zu
Angesicht . .
."
(Sterbegebet,
„Commendatio
animæ“)
Der
Tod setzt dem
Leben des
Menschen, das
heißt
der Zeit, in
der dieser die
in Christus
geoffenbarte
göttliche
Gnade annehmen
oder
zurückweisen
kann, ein
Ende. Das Neue
Testament
bezeugt,
daß
einem
Jeden
unmittelbar
nach dem Tod
entsprechend
seinen Werken
und seinem
Glauben
vergolten
wird. Jeder
Mensch
empfängt
im Moment des
Todes in
seiner
unsterblichen
Seele die
ewige
Vergeltung.
Dies geschieht
in einem
besonderen
Gericht, das
sein Leben auf
Christus
bezieht –
entweder durch
eine
Läuterung
hindurch oder
indem er
unmittelbar in
die himmlische
Seligkeit
eintritt oder
indem er sich
selbst
sogleich
für immer
verdammt. (KKK 1021)
Die in der
Gnade und
Freundschaft
Gottes sterben
und
völlig
geläutert
sind, leben
für immer
mit Christus.
Sie sind
für immer
Gott
ähnlich,
denn sie sehen
ihn, „wie er
ist“ (1 Joh
3,2), von
Angesicht zu
Angesicht.
Dieses
vollkommene
Leben mit der
allerheiligsten
Dreifaltigkeit,
diese Lebens–
und
Liebesgemeinschaft
mit ihr, mit
der Jungfrau
Maria, den
Engeln und
allen Seligen
wird „der
Himmel“
genannt. Der
Himmel ist das
letzte Ziel
und die
Erfüllung
der tiefsten
Sehnsüchte
des Menschen,
der Zustand
höchsten,
endgültigen
Glücks.
Im Himmel
leben
heißt
„mit Christus
sein“. Die
Auserwählten
leben „in
ihm“, behalten
oder, besser
gesagt, finden
dabei jedoch
ihre wahre
Identität,
ihren eigenen
Namen. Durch
seinen Tod und
seine
Auferstehung
hat uns Jesus
Christus den
Himmel
„geöffnet“.
Das Leben der
Seligen
besteht im
Vollbesitz der
Früchte
der
Erlösung
durch
Christus.
Dieser
läßt
jene, die an
ihn geglaubt
haben und
seinem Willen
treu geblieben
sind, an
seiner
himmlischen
Verherrlichung
teilhaben. Der
Himmel ist die
selige
Gemeinschaft
all derer, die
völlig in
ihn
eingegliedert
sind.
Dieses
Mysterium der
seligen
Gemeinschaft
mit Gott und
all denen, die
in Christus
sind, geht
über
jedes
Verständnis
und jede
Vorstellung
hinaus. Die
Schrift
spricht zu uns
davon in
Bildern, wie
Leben, Licht,
Frieden,
festliches
Hochzeitsmahl,
Wein des
Reiches, Haus
des Vaters,
himmlisches
Jerusalem und
Paradies: „Was
kein Auge
gesehen und
kein Ohr
gehört
hat, was
keinem
Menschen in
den Sinn
gekommen ist;
das
Große,
das Gott denen
bereitet hat,
die ihn
lieben“ (1 Kor
2,9). Da
Gott unendlich
erhaben ist,
kann er nur
dann gesehen
werden, wie er
ist, wenn er
selbst den
Menschen sein
Mysterium
unmittelbar
schauen
läßt
und ihn dazu
befähigt.
Diese Schau
Gottes in
seiner
himmlischen
Herrlichkeit
wird von der
Kirche „die
beseligende
Schau“ -
visio
beatifica -
genannt.
„Welcher
Ruhm, welche
Lust wird es
sein, wenn du
zugelassen
wirst, um Gott
zu schauen,
wenn du der
Ehre
gewürdigt
wirst, mit
Christus,
deinem Herrn
und Gott, die
Freude des
ewigen Heils
und Lichts zu
genießen
...‚ mit den
Gerechten und
Freunden
Gottes im
Himmelreich
dich der Wonne
der
verliehenen
Unsterblichkeit
zu freuen!“
(Cyprian, ep.
58, 10,1). (KKK
1023)
Wer
in der Gnade
und
Freundschaft
Gottes stirbt,
aber noch
nicht
vollkommen
geläutert
ist, ist zwar
seines ewigen
Heiles sicher,
macht aber
nach dem Tod
eine
Läuterung
durch, um die
Heiligkeit zu
erlangen, die
notwendig ist,
in die Freude
des Himmels
eingehen zu
können.
Die Kirche
nennt diese
abschließende
Läuterung
der
Auserwählten,
die von der
Bestrafung der
Verdammten
völlig
verschieden
ist,
Purgatorium
oder
Fegefeuer. (KKK
1023) Sie
drängt
uns, für
Verstorbenen
in besonderer
Weise zu
beten. Denn in
dieser
großen
Gemeinschaft
der Liebe sind
wir eine
einzige
große
Familie, die
sich
gegenseitig
hilft
unterstützt:
die streitende
Kirche auf
der Erde, die
leidende
Kirche am
Reinigungsort
und
schließlich
die triumphierende
Kirche im
Himmel.
Das
christliche
Credo – das
Bekenntnis
unseres
Glaubens an
Gott den
Vater, den
Sohn und den
Heiligen Geist
und an sein
schöpferisches,
erlösendes
und
heiligendes
Wirken –
gipfelt in der
Verkündigung,
daß die
Toten am Ende
der Zeiten auferstehen
und
daß es
ein ewiges
Leben gibt.
Was
aber
heißt
„auferstehen“?
Im Tod, bei
der Trennung
der Seele vom
Leib,
fällt der
Leib des
Menschen der
Verwesung
anheim,
während
seine Seele
Gott
entgegengeht
und darauf
wartet,
daß sie
einst mit
ihrem
verherrlichten
Leib
wiedervereint
wird. In
seiner
Allmacht wird
Gott unserem
Leib dann
endgültig
das
unvergängliche
Leben geben,
indem er ihn
kraft der
Auferstehung
Jesu wieder
mit unserer
Seele
vereint Wer
wird
auferstehen?
Alle Menschen,
die gestorben
sind: „die das
Gute getan
haben, werden
zum Leben
auferstehen,
die das
Böse
getan haben,
zum Gericht“
(Joh 5,
29) Wie
werden wir
auferstehen? Christus
ist mit seinem
eigenen Leib
auferstanden:
„Seht meine
Hände und
meine
Füße
an: Ich bin es
selbst“ (Lk
24,39), aber
er ist nicht
in das
irdische Leben
zurückgekehrt.
Desgleichen
werden in ihm
„alle ... mit
ihren eigenen
Leibern
auferstehen,
die sie jetzt
tragen“. Ihr
Leib wird aber
in „die
Gestalt
(eines)
verherrlichten
Leibes“
verwandelt
werden (Phil
3,21), in
einen
„überirdischen
Leib“. Dieses
„Wie“
übersteigt
unsere
Vorstellung
und unser
Verstehen. Es
ist uns nur im
Glauben
zugänglich.
Der Empfang
der
Eucharistie
gibt uns aber
schon eine
Vorahnung von
der
Verklärung
unseres Leibes
durch
Christus. Wann
werden wir
auferstehen?
Endgültig
„am Letzten
Tag“ „am Ende
der Welt“
(Lumen Gentium
48),weil die
Auferstehung
der Toten eng
mit der
Wiederkunft
Christi
verbunden ist.
Im Harren auf
diesen Tag
haben Leib und
Seele der
Gläubigen
schon jetzt
teil an der
Würde,
„Christus
anzugehören“.
Deswegen
halten wir
unseren Leib
in Ehren aber
auch den Leib
anderer,
besonders der
Leidenden. (KKK
992) Die
Kirche lehrt,
dass am
Ende der
Zeiten das
Reich Gottes
zu seiner
Vollendung
gelangen wird.
Dann werden
die Gerechten,
an Leib und
Seele
verherrlicht,
für immer
mit Christus
herrschen und
auch das
materielle
Universum wird
umgestaltet
werden. Gott
wird dann im
ewigen Leben
„alles in
allen“ sein (KKK
1060).
Was aber ist eigentlich ewiges Leben? Unser
Heiliger
Vater, Papst
Benedikt XVI.,
hat uns in
seiner
Ezyklika Spe
Salvi (10-12)
in wunderbaren
Worten hierauf
eine Antwort
gegeben:
"Es gibt Augenblicke, in denen wir plötzlich spüren: Ja, das wäre es eigentlich – das wahre "Leben" – so müßte es sein. Daneben ist das, was wir alltäglich "Leben" nennen, gar nicht wirklich Leben. ... Eigentlich wollen wir doch nur eines – "das glückliche Leben", das Leben, das einfach Leben, einfach "Glück" ist. Um gar nichts anderes beten wir im letzten. Zu nichts anderem sind wir unterwegs – nur um das eine geht es. Aber Augustin sagt dann auch: Genau besehen wissen wir gar nicht, wonach wir uns eigentlich sehnen, was wir eigentlich möchten. Wir kennen es gar nicht. Selbst solche Augenblicke, in denen wir es zu berühren meinen, erreichen es nicht wirklich. ...
Wir möchten irgendwie das Leben selbst, das eigentliche, das dann auch nicht vom Tod berührt wird, aber zugleich kennen wir das nicht, wonach es uns drängt. Wir können nicht aufhören, uns danach auszustrecken, und wissen doch, daß alles das, was wir erfahren oder realisieren können, dies nicht ist, wonach wir verlangen. ... Das Wort "ewiges Leben" versucht, diesem unbekannt Bekannten einen Namen zu geben. ... Wir können nur versuchen, aus der Zeitlichkeit, in der wir gefangen sind, herauszudenken und zu ahnen, daß Ewigkeit nicht eine immer weitergehende Abfolge von Kalendertagen ist, sondern etwas wie der erfüllte Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen. Es wäre der Augenblick des Eintauchens in den Ozean der unendlichen Liebe, in dem es keine Zeit, kein Vor- und Nachher mehr gibt. Wir können nur versuchen zu denken, daß dieser Augenblick das Leben im vollen Sinn ist, immer neues Eintauchen in die Weite des Seins, indem wir einfach von der Freude überwältigt werden. So drückt es Jesus bei Johannes aus: "Ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird niemand von euch nehmen" (Joh 16, 22). In dieser Richtung müssen wir denken, wenn wir verstehen wollen, worauf die christliche Hoffnung zielt; was wir vom Glauben erwarten, von unserem Mitsein mit Christus."
Aus
dieser
Hoffnung leben
wir, auf diese
Verheißung
ist unser
Leben
ausgerichtet,
für ihre
Erfüllung
beten wir. Und
weil wir
dieses Heil
wie es wahrer
Liebe
entspricht
nicht nur
für uns
selbst sondern
für alle
Menschen
ersehen,
deshalb nehmen
wir Teil an
dem
großem
Werk der
Evangelisation,
zu dem uns
Jesus
einlädt.
Und weil wir
es auch
für
unsere
verstorbenen
Angehörigen
und für
alle
Verstorbenen
ersehnen,
deshalb beten
wir für
sie, dass sie
- soweit sie
noch der
Läuterung
bedürfen
- bald in die
vollkommene
Gemeinschaft
mit Gott im
himmlischen
Reich seiner
unendlichen
Liebe
eingehen.
Hierfür
können
und sollten
wir in unserer
Pfarrei, St.
Clemens oder
in jeder
anderen Kirche
heilige Messen
für die
Verstorbenen
feiern lassen,
wie es seit
jeher der
Tradition der
Kirche
entspricht.
Das Gebet
für die
Verstorbenen
ist ein echtes
Werk der
Barmherzigkeit
und der
Nächstenliebe,
denn auch wir
würden
uns
wünschen,
dass einst
Menschen
für uns
beten, wenn
wir unsere
irdische
Pilgerschaft
vollendet
haben werden.
Hierfür
möchten
wir Sie auf
besondere
Weise nach St.
Clemens
einladen.
Unser
Herr Jesus
Christus ist
in unserer
Kirche 24 h im
Allerheiligsten
Altarsakrament
in ganz besonderer Weise gegenwärtig. Er lädt
jeden von uns
ein, einfach
zu Ihm zu
kommen. Lassen
Sie die
Sorgen, den
Lärm und
die Probleme
des Alltags
einfach hinter
sich und
setzen Sie
sich einfach
vor Ihm hin.
Sie werden
ganz bestimmt
beschenkt und
verwandelt
werden. Und in
der Stille
werden Sie Ihm
begegnen. Und
in Ihm die
Freude und den
tiefen Frieden
entdecken, den
nur Gott
selbst zu
schenken
vermag.
Gebetsmeinung
des Heiligen
Vaters:
1. Drogenabhängige
und Opfer
jeder Form von
Abhängigkeit
Allgemeine
Gebetsmeinung
Dass alle
Drogenabhängigen
und Opfer
jeder Form der
Abhängigkeit
durch die
Hilfe der
christlichen
Gemeinschaft
in der Kraft
Gottes, des
Erlösers,
die
Stärke
finden, die
für einen
radikalen
Wandel in
ihrem Leben
notwendig ist.
2.
Kontinentale
Mission in
Lateinamerika
Missionsgebetsmeinung
Dass die
Ortskirchen in
Lateinamerika
die
Kontinentale
Mission, die
von ihren
Bischöfen
angeregt
wurde,
fortführen
und sie Teil
der
universalen
Mission des
ganzen
Gottesvolkes
werden lassen.
Beten wir darüber hinaus auf Einladung
des Heiligen
Vaters gemeinsam für die Ausgießung der
Barmherzigkeit
Gottes und der
Geistesgaben
der Heiligkeit
und
Stärke
über der
Kirche in
unserem Land,
in Irland und
auf der ganzen
Welt.
Unsere
Termine
zum Ausdrucken
und Vormerken:
|
Sa, 06.11. 19:30 Uhr |
|
Holy Hour und eucharistische Lichterprozession |
|
So.
07.11. 10:30
Uhr |
|
Missa Solemnis, Lateinisches Hochamt |
|
Fr. 05.11. – So. 07.11. |
|
Gott verwandelt alles zum Guten (Röm 8, 28) |
|
Fr. 12.11. – So. 14.11. |
|
Heilige dich selbst und siehe Wunder (Jos 3,15) |
|
Fr. 19.11. – So. 21.11. |
|
Ein fröhliches Herz macht das Gesicht heiter (Spr 15,13) |
|
So.
21.11, 10:30
Uhr |
|
Missa
Solemnis,
Lateinisches
Hochamt |
|
Fr. 26.11. – So. 28.11. |
|
Die heilende Kraft des Lobpreises (Ps 103,3) |
|
Fr. 03.12. – So. 05.12. |
|
Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2) |
1.
Exerzitien mit
Pater John
Cheriavely
V.C.
|
Fr. 05.11. – So. 07.11. |
|
Gott verwandelt alles zum Guten (Röm 8, 28) |
|
Fr. 12.11. – So. 14.11. |
|
Heilige dich selbst und siehe Wunder (Jos 3,15) |
|
Fr. 19.11. – So. 21.11. |
|
Ein fröhliches Herz macht das Gesicht heiter (Spr 15,13) |
|
Fr. 26.11. – So. 28.11. |
|
Die heilende Kraft des Lobpreises (Ps 103,3) |
|
Fr. 03.12. – So. 05.12. |
|
Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2) |
2.
Holy Hour -
Lichtervigil
am 6. November
2010
Das Licht
unzähliger
Kerzen
erhellt das
riesige
Kirchenschiff
von St.
Clemens mitten
im Herzen von
Berlin.
Die
Clementiner,
junge
Katholiken in
St. Clemens,
laden
zusammen mit
den
Vinzentinerpatres
zur Holy Hour
und
Lichtervigil
in St. Clemens
ein.
Wie jeden ersten Samstag im Monat findet am Samstag,
den 6.
November
wieder unsere
Holy Hour
(Heilige
Stunde) mit
Lichtervigil
statt.
Unsere
Lichtervigil ist ein besonderer Gebetsabend, mit einer Heiligen
Messe - wie
immer um 19:30
Uhr - und
einer
festlichen
eucharistische
Lichterprozession,
an die sich
eine Holy
Hour, eine
gestaltete
eucharistische
Anbetung mit
Liedern und
Meditationen
aus der
heiligen
Schrift
anschließt.
Das
vollständige
Programm
und weitere
Informationen
finden Sie auf
unserer
Internetpräsenz.
Die
Jugendvigil
findet jeweils
am
Herz-Mariensamstag,
also jeden
ersten Samstag
im Monat,
statt.
|
19:30 |
Heilige
Messe |
|
20:30
|
eucharistische
Prozession,
Segen,
Katechese |
|
21:00 |
Holy Hour - eucharistische Anbetung mit Liedern und Gebeten |
|
24:00 |
Eucharistischer
Schlußsegen |
3.
Missa Solemnis
- lateinisches
Hochamt mit
festlicher
Orgelmusik am
Sonntag, den
7. und 21.
November
jeweils um
10:30
Gloria in excelsis Deo - Ehre sei Gott in der
Höhe!
Dieser uralte
Ruf zum
Lobpreis
Gottes steht
am Beginn
eines der
ältesten
Hymnen der
Kirche. Seit
dem 4.
Jahrhundert
erklingt
dieser
altchristliche
Hymnus und er
ist seit
frühester
Zeit
Bestandteil
der Liturgie
der Kirche.
Mit diesen
Worten des
Engelsgesangs
wollen wir
zwei mal im
Monat ein
besonders
feierliches
Hochamt in der
Sprache
unserer Kirche
feiern
(Novus Ordo).
Hierzu
erklingen
gregorianische
Choräle
unserer Schola
und die
festliche
Stimme unserer
Orgel.
4. Tägliches Programm
Daneben bietet
St. Clemens
ein
umfangreiches
geistliches
Programm:
-
tägliche Heilige Messe 13 Uhr und 19:30 Uhr
jeden Tag feiern wir zwei Heilige Messen zu auch für Berufstätige günstigen Zeiten. Die Abendmesse wird täglich, auch werktags, von unserer Musikgruppe musikalisch begleitet.
-
ewige eucharistische Anbetung
In St. Clemens ist der Herr in besonderer Weise 24 h gegenwärtig. Wir möchten sie einladen, in Seine Gegenwart zu kommen und Ihn gemeinsam mit uns anzubeten, einfach da zu sein, einfach in seiner Gegenwart zu sein.
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Gelegenheit zur Beichte, zum Gespräch, zur geistlichen Begleitung von 9-24 Uhr
Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jesaja 1:18) Gottes Barmherzigkeit ist ohne Grenzen. Er möchte uns uns ganz heilen, vor allem von der Krankheit unserer Seele, die uns von Gott und Seiner Liebe trennt, der Sünde. Deshalb besteht in St. Clemens täglich von 9 - 24 Uhr die Möglichkeit, Gottes vergebende Liebe im Sakrament er Versöhnung, im geistlichen Gespräch und in der geistlichen Begleitung zu erfahren.
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Barmherzigkeitsstunde um 15 Uhr
In der Todesstunde Jesu, um 15 Uhr kommen wir täglich mit unseren Patres zusammen, um die Gnadenstunde der Barmherzigkeit gemeinsam vor dem Herrn zu verbringen und für den Heiligen Vater, unseren Erzbischof, unser Bistum und unsere Stadt Berlin zu beten.
Wir wünschen Ihnen allen von Herzen Gottes reichen
Segen!
Herzlich Ihr
Förderverein
der St.
Clemens-Kirche
Berlin e.V.
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