St. Clemens Newsletter November 2010






 


"Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr."  (Joh 14:3 ff.)

"Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. (Off. 7:9)

Liebe Freunde der St. Clemens-Kirche!

mit dem Monat November treten wir in einer Zeit, die in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest von einer besonderen Atmosphäre der Besinnung auf die Vergänglichkeit des irdischen und die Hoffnung auf das ewige Leben geprägt ist. In dieser Zeit gedenken wir in besonderer Weise unsere Verstorbenen, wir beten für sie, opfern in besonderer Weise die Heilige Messe, dass stärkste und wirkmächtigste Gebet überhaupt auf, in dem Christus sich selbst dem Vater darbringt und für uns eintritt. Mit dieser ganz besonderen Zeit der Besinnung tritt uns ein Geheimnis vor Augen, das den Kern des christlichen Glaubens berührt: das Geheimnis von Tod und Auferstehungdas Geheimnis von Vergänglichkeit und ewigem Leben. Wir glauben fest und hoffen zuversichtlich: Wie Christus wirklich von den Toten auferstanden ist und für immer lebt, so werden die Gerechten nach ihrem Tod für immer mit dem auferstandenen Christus leben und er wird sie am Letzten Tag auferwecken (KKK 989).  Denn der Tod ist für den Christ nicht das letzte Wort. Gott möchte uns alle zu sich in den Himmel führen. Wir werden verstehen lernen, dass das irdische Leben im Vergleich zum ewigen Leben sehr kurz ist.  Vergessen wir nicht, dass wir hier auf der Erde nur Reisende auf dem Weg zur Ewigkeit sind, und dass unsere wahre Heimat im Himmel ist. Deshalb lasst uns heute erneut für Gott entscheiden.

Aber was ist eigentlich Tod, was ist Auferstehung, was ist ewiges Leben? Die Kirche gibt uns durch den reichen Schatz des Glaubens Antwort auf diese Fragen: Der Tod ist das Ende des irdischen Lebens. Unser Leben dauert eine gewisse Zeit, in deren Lauf wir uns verändern und altern. Unser Tod erscheint wie bei allen Lebewesen der Erde als natürliches Lebensende. Dieser Aspekt des Todes gibt unserem Leben etwas Dringliches: Das Wissen um die Sterblichkeit kann uns daran erinnern, dass uns zur Verwirklichung unseres Lebens nur eine beschränkte Frist zur Verfügung steht (KKK 1007). Der Tod ist Folge der Sünde (Denn der Lohn der Sünde ist der Tod,“ Röm 6:23). Als authentischer Ausleger der Heiligen Schrift und der Überlieferung lehrt das Lehramt der Kirche, dass der Tod in die Welt gekommen ist, weil der Mensch gesündigt hat. „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten“, Rom 5:12). Obwohl der Mensch eine sterbliche Natur besaß, bestimmte ihn der Schöpfer nicht zum Sterben. Der Tod widerspricht somit den Ratschlüssen Gottes, des Schöpfers. („Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.  Zum Dasein hat er alles geschaffen und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde, denn die Gerechtigkeit ist unsterblich. Die Frevler aber holen winkend und rufend den Tod herbei und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund; sie schließen einen Bund mit ihm, weil sie es verdienen, ihm zu gehören.“, Weisheit 1:13 ff., „Ich habe doch keinen Gefallen am Tod dessen, der sterben muss - Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt.“ Hesek 18:32; „Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt?“, Hesek 18:23). Er hielt als Folge der Sünde in die Welt Einzug („Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.“) (KKK 1008).  

Der Tod ist durch Christus umgewandelt worden („Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus“, Röm, 6:23). Auch Jesus, der Sohn Gottes, hat den Tod, der zum menschlichen Dasein gehört, erlitten. Obwohl er vor ihm zurückschreckte, nahm er ihn in völliger und freier Unterwerfung unter den Willen seines Vaters auf sich. Der Gehorsam Jesu hat den Fluch, der auf dem Tod lag, in Segen verwandelt. Der Tod ist nicht mehr derselbe, seit Christus in ihn hinabgestiegen und ihn verwandelt hat. 

Durch Christus hat der christliche Tod einen positiven Sinn. „Für mich ist Christus das Leben, und Sterben Gewinn" (Phil 1,21). Im Tod ruft Gott den Menschen zu sich. Darum kann sich der Christ ähnlich wie Paulus nach dem Tod sehnen: „Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein" (Phil 1,23). Um mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben. Dazu dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein" (2 Kor 5,8). Bei diesem „Aufbrechen" (Phil 1,23), beim Tod, wird die Seele vom Leib getrennt. Sie wird am Tag der Auferstehung der Toten wieder mit ihrem Leib vereint werden.  „Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen. Und wenn die Herberge der irdischen Pilgerschaft zerfällt, ist uns im Himmel eine ewige Wohnung bereitet" betet die Kirche in ihrer Totenliturgie. Sie ermutigt uns, uns auf die Stunde des Todes vorzubereiten  die Gottesmutter zu bitten, „in der Stunde unseres Todes" für uns einzutreten (Gebet „Ave Maria") und uns dem hl. Josef, dem Patron der Sterbenden, anzuvertrauen (KKK 1014).

Der Christ, der sein Sterben mit dem Sterben Jesu vereint, versteht den Tod als ein Kommen zu Jesus und als Eintritt in das ewige Leben. Wenn die Kirche über dem sterbenden Christen zum letzten Mal im Namen Christi die Lossprechungsworte gesprochen, ihn zum letzten Mal mit einer stärkenden Salbung besiegelt und ihm in der Wegzehrung Christus als Nahrung für die Reise gespendet hat, sagt sie zu ihm mit sanfter Bestimmtheit:  „Mache dich auf den Weg, Bruder (Schwester) in Christus, im Namen Gottes, des allmächtigen Vaters, der dich erschaffen hat, im Namen Jesu Christi, des Sohnes des lebendigen Gottes, der für dich gelitten hat, im Namen des Heiligen Geistes, der über dich ausgegossen worden ist. Heute noch sei dir im Frieden deine Stätte bereitet, deine Wohnung bei Gott im heiligen Zion, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit dem heiligen Josef und mit allen Engeln und Heiligen Gottes ... Kehre heim zu deinem Schöpfer, der dich aus dem Staub der Erde gebildet hat. Wenn du aus diesem Leben scheidest, eile Maria dir entgegen mit allen Engeln und Heiligen ... Deinen Erlöser sollst du sehen von Angesicht zu Angesicht . . ." (Sterbegebet, „Commendatio animæ“)

Der Tod setzt dem Leben des Menschen, das heißt der Zeit, in der dieser die in Christus geoffenbarte göttliche Gnade annehmen oder zurückweisen kann, ein Ende. Das Neue Testament bezeugt, daß einem Jeden  unmittelbar nach dem Tod entsprechend seinen Werken und seinem Glauben vergolten wird. Jeder Mensch empfängt im Moment des Todes in seiner unsterblichen Seele die ewige Vergeltung. Dies geschieht in einem besonderen Gericht, das sein Leben auf Christus bezieht – entweder durch eine Läuterung hindurch oder indem er unmittelbar in die himmlische Seligkeit eintritt oder indem er sich selbst sogleich für immer verdammt. (KKK 1021)  Die in der Gnade und Freundschaft Gottes sterben und völlig geläutert sind, leben für immer mit Christus. Sie sind für immer Gott ähnlich, denn sie sehen ihn, „wie er ist“ (1 Joh 3,2), von Angesicht zu Angesicht.

Dieses vollkommene Leben mit der allerheiligsten Dreifaltigkeit, diese Lebens– und Liebesgemeinschaft mit ihr, mit der Jungfrau Maria, den Engeln und allen Seligen wird „der Himmel“ genannt. Der Himmel ist das letzte Ziel und die Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte des Menschen, der Zustand höchsten, endgültigen Glücks. Im Himmel leben heißt „mit Christus sein“. Die Auserwählten leben „in ihm“, behalten oder, besser gesagt, finden dabei jedoch ihre wahre Identität, ihren eigenen Namen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat uns Jesus Christus den Himmel „geöffnet“. Das Leben der Seligen besteht im Vollbesitz der Früchte der Erlösung durch Christus. Dieser läßt jene, die an ihn geglaubt haben und seinem Willen treu geblieben sind, an seiner himmlischen Verherrlichung teilhaben. Der Himmel ist die selige Gemeinschaft all derer, die völlig in ihn eingegliedert sind.

Dieses Mysterium der seligen Gemeinschaft mit Gott und all denen, die in Christus sind, geht über jedes Verständnis und jede Vorstellung hinaus. Die Schrift spricht zu uns davon in Bildern, wie Leben, Licht, Frieden, festliches Hochzeitsmahl, Wein des Reiches, Haus des Vaters, himmlisches Jerusalem und Paradies: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist; das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (1 Kor 2,9).  Da Gott unendlich erhaben ist, kann er nur dann gesehen werden, wie er ist, wenn er selbst den Menschen sein Mysterium unmittelbar schauen läßt und ihn dazu befähigt. Diese Schau Gottes in seiner himmlischen Herrlichkeit wird von der Kirche „die beseligende Schau“  - visio beatifica - genannt.  „Welcher Ruhm, welche Lust wird es sein, wenn du zugelassen wirst, um Gott zu schauen, wenn du der Ehre gewürdigt wirst, mit Christus, deinem Herrn und Gott, die Freude des ewigen Heils und Lichts zu genießen ...‚ mit den Gerechten und Freunden Gottes im Himmelreich dich der Wonne der verliehenen Unsterblichkeit zu freuen!“ (Cyprian, ep. 58, 10,1). (KKK 1023)

Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können. Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium oder Fegefeuer. (KKK 1023) Sie drängt uns, für Verstorbenen in besonderer Weise zu beten. Denn in dieser großen Gemeinschaft der Liebe sind wir eine einzige große Familie, die sich gegenseitig hilft unterstützt: die streitende Kirche auf der Erde, die leidende Kirche am Reinigungsort und schließlich die triumphierende Kirche im Himmel.

Das christliche Credo – das Bekenntnis unseres Glaubens an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und an sein schöpferisches, erlösendes und heiligendes Wirken – gipfelt in der Verkündigung, daß die Toten am Ende der Zeiten auferstehen und daß es ein ewiges Leben gibt.

Was aber heißt „auferstehen“? Im Tod, bei der Trennung der Seele vom Leib, fällt der Leib des Menschen der Verwesung anheim, während seine Seele Gott entgegengeht und darauf wartet, daß sie einst mit ihrem verherrlichten Leib wiedervereint wird. In seiner Allmacht wird Gott unserem Leib dann endgültig das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit unserer Seele vereint  Wer wird auferstehen? Alle Menschen, die gestorben sind: „die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht“ (Joh 5, 29)  Wie werden wir auferstehen? Christus ist mit seinem eigenen Leib auferstanden: „Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst“ (Lk 24,39), aber er ist nicht in das irdische Leben zurückgekehrt. Desgleichen werden in ihm „alle ... mit ihren eigenen Leibern auferstehen, die sie jetzt tragen“. Ihr Leib wird aber in „die Gestalt (eines) verherrlichten Leibes“ verwandelt werden (Phil 3,21), in einen „überirdischen Leib“. Dieses „Wie“ übersteigt unsere Vorstellung und unser Verstehen. Es ist uns nur im Glauben zugänglich. Der Empfang der Eucharistie gibt uns aber schon eine Vorahnung von der Verklärung unseres Leibes durch Christus. Wann werden wir auferstehen? Endgültig „am Letzten Tag“ „am Ende der Welt“ (Lumen Gentium 48),weil die Auferstehung der Toten eng mit der Wiederkunft Christi verbunden ist. Im Harren auf diesen Tag haben Leib und Seele der Gläubigen schon jetzt teil an der Würde, „Christus anzugehören“. Deswegen halten wir unseren Leib in Ehren aber auch den Leib anderer, besonders der Leidenden. (KKK 992) Die Kirche lehrt, dass am Ende der Zeiten das Reich Gottes zu seiner Vollendung gelangen wird. Dann werden die Gerechten, an Leib und Seele verherrlicht, für immer mit Christus herrschen und auch das materielle Universum wird umgestaltet werden. Gott wird dann im ewigen Leben „alles in allen“ sein (KKK 1060).

Was aber ist eigentlich ewiges Leben? Unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI., hat uns in seiner Ezyklika Spe Salvi (10-12) in wunderbaren Worten hierauf eine Antwort gegeben:

"Es gibt Augenblicke, in denen wir plötzlich spüren: Ja, das wäre es eigentlich – das wahre "Leben" – so müßte es sein. Daneben ist das, was wir alltäglich "Leben" nennen, gar nicht wirklich Leben. ... Eigentlich wollen wir doch nur eines – "das glückliche Leben", das Leben, das einfach Leben, einfach "Glück" ist. Um gar nichts anderes beten wir im letzten. Zu nichts anderem sind wir unterwegs – nur um das eine geht es. Aber Augustin sagt dann auch: Genau besehen wissen wir gar nicht, wonach wir uns eigentlich sehnen, was wir eigentlich möchten. Wir kennen es gar nicht. Selbst solche Augenblicke, in denen wir es zu berühren meinen, erreichen es nicht wirklich. ...

Wir möchten irgendwie das Leben selbst, das eigentliche, das dann auch nicht vom Tod berührt wird, aber zugleich kennen wir das nicht, wonach es uns drängt. Wir können nicht aufhören, uns danach auszustrecken, und wissen doch, daß alles das, was wir erfahren oder realisieren können, dies nicht ist, wonach wir verlangen. ...  Das Wort "ewiges Leben" versucht, diesem unbekannt Bekannten einen Namen zu geben. ... Wir können nur versuchen, aus der Zeitlichkeit, in der wir gefangen sind, herauszudenken und zu ahnen, daß Ewigkeit nicht eine immer weitergehende Abfolge von Kalendertagen ist, sondern etwas wie der erfüllte Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen. Es wäre der Augenblick des Eintauchens in den Ozean der unendlichen Liebe, in dem es keine Zeit, kein Vor- und Nachher mehr gibt. Wir können nur versuchen zu denken, daß dieser Augenblick das Leben im vollen Sinn ist, immer neues Eintauchen in die Weite des Seins, indem wir einfach von der Freude überwältigt werden. So drückt es Jesus bei Johannes aus: "Ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude wird niemand von euch nehmen" (Joh 16, 22). In dieser Richtung müssen wir denken, wenn wir verstehen wollen, worauf die christliche Hoffnung zielt; was wir vom Glauben erwarten, von unserem Mitsein mit Christus."

Aus dieser Hoffnung leben wir, auf diese Verheißung ist unser Leben ausgerichtet, für ihre Erfüllung beten wir. Und weil wir dieses Heil wie es wahrer Liebe entspricht nicht nur für uns selbst sondern für alle Menschen ersehen, deshalb nehmen wir Teil an dem großem Werk der Evangelisation, zu dem uns Jesus einlädt. Und weil wir es auch für unsere verstorbenen Angehörigen und für alle Verstorbenen ersehnen, deshalb beten wir für sie, dass sie - soweit sie noch der Läuterung bedürfen - bald in die vollkommene Gemeinschaft mit Gott im himmlischen Reich seiner unendlichen Liebe eingehen. Hierfür können und sollten wir in unserer Pfarrei, St. Clemens oder in jeder anderen Kirche heilige Messen für die Verstorbenen feiern lassen, wie es seit jeher der Tradition der Kirche entspricht. Das Gebet für die Verstorbenen ist ein echtes Werk der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, denn auch wir würden uns wünschen, dass einst Menschen für uns beten, wenn wir unsere irdische Pilgerschaft vollendet haben werden. Hierfür möchten wir Sie auf besondere Weise nach St. Clemens einladen.

Unser Herr Jesus Christus ist in unserer Kirche 24 h im Allerheiligsten Altarsakrament in ganz besonderer Weise gegenwärtig. Er lädt jeden von uns ein, einfach zu Ihm zu kommen. Lassen Sie die Sorgen, den Lärm und die Probleme des Alltags einfach hinter sich und setzen Sie sich einfach vor Ihm hin. Sie werden ganz bestimmt beschenkt und verwandelt werden. Und in der Stille werden Sie Ihm begegnen. Und in Ihm die Freude und den tiefen Frieden entdecken, den nur Gott selbst zu schenken vermag.


Gebetsmeinung des Heiligen Vaters:


1. Drogenabhängige und Opfer jeder Form von Abhängigkeit
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass alle Drogenabhängigen und Opfer jeder Form der Abhängigkeit durch die Hilfe der christlichen Gemeinschaft in der Kraft Gottes, des Erlösers, die Stärke finden, die für einen radikalen Wandel in ihrem Leben notwendig ist.

2. Kontinentale Mission in Lateinamerika

Missionsgebetsmeinung
Dass die Ortskirchen in Lateinamerika die Kontinentale Mission, die von ihren Bischöfen angeregt wurde, fortführen und sie Teil der universalen Mission des ganzen Gottesvolkes werden lassen.


Beten wir darüber hinaus auf Einladung des Heiligen Vaters gemeinsam für die Ausgießung der Barmherzigkeit Gottes und der
Geistesgaben der Heiligkeit und Stärke über der Kirche in unserem Land, in Irland und auf der ganzen Welt.


Unsere Termine  zum Ausdrucken und Vormerken:

Sa, 06.11. 19:30 Uhr


Holy Hour und eucharistische Lichterprozession

So.  07.11. 10:30 Uhr

  

Missa Solemnis, Lateinisches Hochamt

Fr. 05.11. – So. 07.11.


Gott verwandelt alles zum Guten (Röm 8, 28)

Fr. 12.11. – So. 14.11.


Heilige dich selbst und siehe Wunder (Jos 3,15)

Fr. 19.11. – So. 21.11.


Ein fröhliches Herz macht das Gesicht heiter (Spr 15,13) 

So. 21.11, 10:30 Uhr


Missa Solemnis, Lateinisches Hochamt

Fr. 26.11. – So. 28.11.


Die heilende Kraft des Lobpreises (Ps 103,3)

Fr. 03.12. – So. 05.12.


Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2)


1. Exerzitien mit Pater John Cheriavely V.C.

Fr. 05.11. – So. 07.11.


Gott verwandelt alles zum Guten (Röm 8, 28)

Fr. 12.11. – So. 14.11.


Heilige dich selbst und siehe Wunder (Jos 3,15)

Fr. 19.11. – So. 21.11.


Ein fröhliches Herz macht das Gesicht heiter (Spr 15,13) 

Fr. 26.11. – So. 28.11.


Die heilende Kraft des Lobpreises (Ps 103,3)

Fr. 03.12. – So. 05.12.


Der Heilige Geist schenkt Freiheit (Röm 8,2)

2. Holy Hour - Lichtervigil am 6. November 2010

Das Licht unzähliger Kerzen erhellt das riesige Kirchenschiff von St. Clemens mitten im Herzen von Berlin.  Die Clementiner, junge Katholiken in St. Clemens, laden  zusammen mit den Vinzentinerpatres zur Holy Hour und Lichtervigil in St. Clemens ein.


Wie jeden ersten Samstag im Monat findet am Samstag, den 6. November wieder unsere Holy Hour (Heilige Stunde) mit Lichtervigil statt. Unsere Lichtervigil ist ein besonderer Gebetsabend, mit einer Heiligen Messe - wie immer um 19:30 Uhr - und einer festlichen eucharistische Lichterprozession, an die sich eine Holy Hour, eine gestaltete eucharistische Anbetung mit Liedern und Meditationen aus der heiligen Schrift anschließt.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetpräsenz. Die Jugendvigil findet jeweils am Herz-Mariensamstag, also jeden ersten Samstag im Monat, statt.

19:30

Heilige Messe

20:30

eucharistische Prozession, Segen, Katechese

21:00

Holy Hour - eucharistische Anbetung mit Liedern und Gebeten

24:00

Eucharistischer Schlußsegen



3. Missa Solemnis - lateinisches Hochamt mit festlicher Orgelmusik am Sonntag, den 7. und 21. November jeweils um 10:30

Gloria in excelsis Deo - Ehre sei Gott in der Höhe!  Dieser uralte Ruf zum Lobpreis Gottes steht am Beginn eines der ältesten Hymnen der Kirche. Seit dem 4. Jahrhundert erklingt dieser altchristliche Hymnus und er ist seit frühester Zeit Bestandteil der Liturgie der Kirche. Mit diesen Worten des Engelsgesangs wollen wir zwei mal im Monat ein besonders feierliches Hochamt in der Sprache unserer Kirche feiern  (Novus Ordo). Hierzu erklingen gregorianische Choräle unserer Schola und die festliche Stimme unserer Orgel.


4. Tägliches Programm

Daneben bietet St. Clemens ein umfangreiches geistliches Programm:

  • tägliche Heilige Messe 13 Uhr und 19:30 Uhr
    jeden Tag  feiern wir zwei Heilige Messen zu auch für Berufstätige günstigen Zeiten. Die Abendmesse wird täglich, auch werktags, von  unserer Musikgruppe musikalisch begleitet.

  • ewige eucharistische Anbetung
    In St. Clemens ist der Herr in besonderer Weise 24 h gegenwärtig. Wir möchten sie einladen, in Seine Gegenwart zu kommen und Ihn gemeinsam mit uns anzubeten, einfach da zu sein, einfach in seiner Gegenwart zu sein.

  • Gelegenheit zur Beichte, zum Gespräch, zur geistlichen Begleitung von 9-24 Uhr
    Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jesaja 1:18) Gottes Barmherzigkeit ist ohne Grenzen. Er möchte uns uns ganz heilen, vor allem von der Krankheit unserer Seele, die uns von Gott und Seiner Liebe trennt, der Sünde. Deshalb besteht in St. Clemens täglich von 9 - 24 Uhr die Möglichkeit, Gottes vergebende Liebe im Sakrament er Versöhnung, im geistlichen Gespräch und in der geistlichen Begleitung zu erfahren.
     

  • Barmherzigkeitsstunde um 15 Uhr
    In der Todesstunde Jesu, um 15 Uhr kommen wir täglich mit unseren Patres zusammen, um die Gnadenstunde der Barmherzigkeit gemeinsam vor dem Herrn zu verbringen und für den Heiligen Vater, unseren Erzbischof, unser Bistum und unsere Stadt Berlin zu beten.

 
Wir wünschen Ihnen allen von Herzen Gottes reichen Segen!

Herzlich Ihr

Förderverein der St. Clemens-Kirche Berlin e.V.



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