Pressemitteilung



Berliner Katholiken wollen verkaufte Diaspora-Kirche wieder eröffnen

50 Kirchenpaten für Exerzitien- und Glaubenszentrum im Herzen Berlins gesucht


Kurzzusammenfassung

Die Diaspora-Kirche in Berlin ist in großer Not. Die meisten Kirchen sind ganztägig geschlossen. Es fehlen Orte des Gebets und der Begegnung mit Gott. Das Seelsorgeangebot ist stark ausgedünnt. Nachdem im Mai 2007 die im Zentrum Berlins nahe Potsdamer Platz und Brandenburger Tor gelegene, von dem 2005 durch Papst Benedikt XVI. selig gesprochenen Kardinal Clemens August Graf von Galen aus den Mitteln seines Erbteils erbaute St. Clemens-Kirche von der Berliner St. Hedwigsgemeinde an einen Investor verkauft wurde, wollen Berliner Katholiken diese Entwicklung umkehren und für die Menschen in Berlin ein Zeichen des Wiederstarken des Glaubens und des Aufbaus setzen. Ein Bürgerverein will die Kirche wieder für das Erzbistum zurückmieten und in ihr ein ganztägig geöffnetes Glaubens- und Exerzitienzentrum mit mehreren Messen, ganztägiger Beichtgelegenheit und eucharistischer Anbetung errichten. Durch bürgerschaftliches Engagement, mit Unterstützung des Erzbistums und einer Ordensgemeinschaft könnte das Glaubenszentrum im Herzen der Millionenstadt Berlin bald seine Tore eröffnen. Doch noch fehlt es an Geld. Der Förderverein hat daher ein Kirchenpatenschaftsprogramm ins Leben gerufen, um den notwendigen Betrag aufzubringen, damit die Kirche gemietet und wieder geöffnet werden kann. Hierbei ist er dringend auf Unterstützung angewiesen und ruft dazu auf, Pate der St. Clemens-Kirche in Berlin zu werden

 


Langtext

Die Diaspora-Kirche in Berlin in Not

Die Diaspora-Kirche in Berlin ist in großer Not. Die deutsche Hauptstadt liegt in einem der am wenigsten evangelisierten Regionen Deutschlands. Christen sind eine deutliche Minderheit. Die Diözese ist hoch verschuldet. Die meisten Kirchen sind ganztägig geschlossen und werden nur zur heiligen Messe geöffnet. Immer mehr Kirchen werden verkauft und - wie etwa St. Raphael, St. Johannes-Capistran und das ehemalige Franziskanerkloster - abgerissen. Atheistische Anschauungen bestimmen das Leben im politischen und gesellschaftlichen Zentrum Deutschlands. Die Kirche ist in der Öffentlichkeit und im Stadtbild kaum präsent. Es fehlen Stätten des Gebets und der Begegnung mit Gott. Die Größe der Stadt und die Ausdünnung der Pfarreien erschweren in der Millionenstadt Berlin den Zugang zu den Sakramenten, insbesondere im Alltag.

Berliner Katholiken wollen ihrer Kirche helfen

In dieser Situation der Not und dem von Papst Johannes Paul II. formulierten und von Papst Benedikt XVI. bekräftigten Aufruf zur Neuevangelisierung folgend, haben sich Berliner Katholiken aller Altersgruppen und Berufsstände in einem Verein zusammengeschlossen, um sich im Herzen Berlins gemeinsam für ein ganztägig – d.h. täglich von 9 bis Mitternacht an 365 Tagen im Jahr – offenes Gotteshaus einzusetzen, und in ihm ein katholisches Glaubens- und Exerzitienzentrum einzurichten. Geplant sind neben einem täglichen Programm, das zwei heilige Messen, eine ganztägige Beichtgelegenheit und eucharistische Anbetung sowie gemeinsames Gebet umfasst, ein wöchentliches Exerzitienprogramm zur Glaubensvertiefung und Katechese sowie Angebote für junge Katholiken.

Alles ist bereit: Lediglich die Finanzierung fehlt

Alles ist bereit: Es gibt mitten im Herzen Berlins eine von einem Seligen erbaute Kirche. Das Anliegen wird vom Erzbischof von Berlin aus ganzem Herzen unterstützt. Eine Ordensgemeinschaft hat sich bereit erklärt, kostenlos die Seelsorge zu übernehmen. Was bislang noch fehlt ist eine ausreichende Finanzierung.

Kirchenpatenschaftsprogramm

Der Verein hat daher einen Spendenaufruf gestartet und ein Kirchenpatenschaftsprogramm für das neue Glaubenszentrum in St. Clemens ins Leben gerufen, mit dem die Paten die Berliner Diaspora-Kirche mit eine monatlichen Betrag unterstützen. Durch das Kirchenpatenschaftsprogramm werden Aufbau und Unterhalt des Zentrums St. Clemens im Herzen Berlins überhaupt erst möglich. Pate kann dabei jeder werden, unabhängig vom Einkommen und in dem Maße, in dem jeder helfen kann. Jeder einzelne Beitrag, und sei er auch noch so klein, ist wichtig, jeder Beitrag zählt. Patenschaften durch monatliche Überweisung sind bereits ab  10 EUR monatlich möglich, wobei der Verein dringend auch auf höhere Spenden angewiesen ist, um ein Budget vorlegen und mit dem Aufbau des Zentrums beginnen zu können.

Formulare für eine Kirchenpatenschaft und weitere Informationen sind im Internet erhältlich: www.st-clemens-berlin.de

Spenden  (mit Spendenquittung) sind per Überweisung möglich und werden unter folgender Kontoverbindung  dankbar entgegen genommen:

Bankverbindung:

Konto: 600 48 66 019

BLZ: 370 601 93

Pax Bank e.G. Köln

 

Für Internationale Überweisungen:

IBAN:     de27370601936004866019

BIC:       GENODED1PAXX

Wichtige Information:

  • Bitte unbedingt Internetadresse für weitere Informationen angeben: www.st-clemens-berlin.de
  • Wenn möglich bitten wir darum, auch o.g. Kontoverbindung anzugeben

Geplantes tägliches Programm in St. Clemens

Ort des Gebets und der Gemeinschaft

 Offene Kirche: 9-24 Uhr, 365 Tage im Jahr

Gemeinsames Gebet des Barmherzigkeitsrosenkranzes

 Tägliches Gebet für Kranke 

Wortverkündigung

Exerzitien (wöchentlich)

 Tägliche Verkündigung, Glaubensimpuls

 Programm zur geistlichen Begleitung

Sakramente

  Heilige Messe (2 x täglich)

  Beichte (täglich 9-24 Uhr)

   Eucharistische Anbetung (täglich 8 Stunden)   

junge Katholiken in Berlin

 Holy Hour (Eucharistische Anbetung in Stille und mit Liedern und Fürbittgebet)

Stay and Pray (Gebetsabend mit eucharistischer Anbetung, Lobpreis und Heiliger Messe)