Pressemitteilung

Berliner Kirche im Aufbruch: Georg Kardinal Sterzinsky eröffnet Exerzitienzentrum im Herzen Berlins mit Pontifikalamt / Historische St. Clemens Kirche gerettet / Dringend Spender für Unterhalt gesucht

Die Berliner Kirche erlebt einen neuen Aufbruch. Während immer mehr Kirchen verkauft werden, gibt es jetzt ein deutliches Zeichen der Hoffnung: eine Kirche wird wieder neu eröffnet. Am Samstag, den 15. März 2008, 10 Uhr wird Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin und Metropolit der Berliner Kirchenprovinz, das neue Exerzitienzentrum zur „Göttlichen Barmherzigkeit“ unweit des Potsdamer Platzes mit einem Pontifikalamt feierlich einweihen.

Das neue Glaubenszentrum wird täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet sein und ein umfangreiches Seelsorgeangebot zur Verfügung stellen. In einem täglichen Programm lädt ein Wechsel von zwei täglichen heiligen Messen, täglicher eucharistischer Anbetung (8 Stunden), ganztägiger Beichtgelegenheit, gemeinsamen Lobpreis und Gebet sowie eine tägliche Wortverkündigung zu einer Erneuerung und Vertiefung des Glaubenslebens im Alltag ein. Patres des Vinzentinerordens stehen täglich von 9 bis 24 Uhr zur Beichte, zum Gespräch und zur geistigen Begleitung zur Verfügung. Daneben bietet ein regelmäßiges Exerzitienprogramm an den Wochenenden eine intensive Glaubensvertiefung und die dringend notwendige Katechese zu verschiedenen Aspekten des Glaubens.

St. Clemens ist ein Großstadtoratorium, ein Ort des Gebets, der lebendigen christlichen Gemeinschaft und der Begegnung mit Gott. St. Clemens folgt damit dem Ruf Papst Benedikts XVI., der zur Schaffung dieser besonderen Orte aufruft: „Die Städte, in denen ihr lebt und wirkt, sind oft hektisch und laut, die Menschen laufen und verlieren sich, man lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Gerade dort sollt ihr Orte und Gelegenheiten zum Gebet schaffen, an denen der Mensch Gott treffen kann.“

Eine ganz intensive Begegnung mit Gott ist die Eucharistische Anbetung, das Gebet in der realen Gegenwart Christi im Sakrament des Altares. Papst Benedikt XVI. lädt die gesamte Kirche dazu ein, dass „vor allem in den bevölkerungsreicheren Gebieten Kirchen oder Oratorien bestimmt und eigens für die ewige Anbetung bereitgestellt werden.“

Heimat des Exerzitienzentrums ist die historische St. Clemens Kirche am Anhalter Bahnhof. Sie wurde 1910 von Clemens August Kardinal von Galen, dem „Löwen von Münster“, aus dessen Privatmitteln erbaut. Kardinal von Galen, der Bischof von Münster, der sich in seinen berühmten Predigten scharf gegen den nationalsozialistischen Unrechtsstaat gewendet hat, wurde 2005 von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen. 2007 wurde die St. Clemens-Kirche von der Berliner Domgemeinde St. Hedwig an einen privaten Investor verkauft. Um die Kirche zu retten und neue Impulse für den Glauben in der Millionenmetropole Berlin zu geben, hat sich ein Förderverein gegründet, der die Kirche nun aus Spendenmitteln mietet und unterhält. Eine St. Clemens Stiftung soll für den dauerhaften Unterhalt sorgen.

Dringend Spender für den Unterhalt der Kirche gesucht

St. Clemens ist ein spendenfinanziertes Exerzitienzentrum. Die Exerzitien sind kostenlos, es werden keine Unkostenbeiträge erhoben. Der Betrieb einer fast rund um die Uhr geöffneten Kirche inkl. Heizung, Licht etc. ist allerdings sehr teuer. Damit St. Clemens erhalten bleibt, ist der Förderverein als Träger dringend auf Spenden angewiesen und hat einen Spendenaufruf sowie ein Kirchenpatenschaftsprogram  gestartet.

Wichtige Informationen:

Bitte – wenn möglich unbedingt Internetadresse oder Spendenkonto angeben

www.st-clemens-berlin.de

Spendenkonto:

Förderverein der St. Clemens Kirche Berlin e.V.
Konto: 600 48 66 019
BLZ: 370 601 93
Pax Bank e.G. Köln

 

Bildmaterial ist verfügbar unter http://www.st-clemens-berlin.de

(hochauflösende Aufnahmen werden auf Anfrage gern zugeschickt: info@st-clemens-berlin.de, Bitte mit Hinweis: © Förderverein der St. Clemens –Kirche Berlin e.V.)

Text Hintergrundinformationen: Die Texte können frei verwendet werden

 

Kontakt:     

Frau Renate Wiegner (Pressesprecherin)
(030) 723 05 87
email: info@st-clemens-berlin.de